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Nachgefragt: Gundi Beck

Nachgefragt: Gundi Beck

Abwechslung und Selbstbestimmung sind Gundula Beck in ihrem Berufsalltag besonders wichtig. Wenn sie ihr Arbeitsumfeld mitgestalten kann, übernimmt sie gern Verantwortung und behält mit Ruhe und Gelassenheit den Überblick über alle Projekte. Diese Eigenschaften haben sie auch zu ihrer neuen Rolle als Geschäftsführerin bei Neovaude geführt. Im Video-Interview erklärt Gundi Beck, was ihr in ihrem Beruf noch wichtig ist und wo sie nach getaner Arbeit am liebsten ihre Freizeit verbringt.

Wer bist du und was machst du hier?
Ich bin Gundula Beck, 42 Jahre alt, wohne und lebe in Dortmund, bin Mutter von zwei Kindern – die sind vier und sieben Jahre alt – und ich bin Geschäftsführerin der Neovaude GmbH.

Was magst du an deinem Beruf?
Ich mag vor allem die Vielfalt und die Abwechslung. Es ist kein Tag wie der andere und das mag ich sehr. Dass ich hier hinkomme und mir zwar einen Plan zurechtgelegt habe, was ich morgens und über den Tag erledigen möchte – es abends aber meistens anders ist, finde ich in manchen Fällen herausfordernd, aber alles in allem sehr spannend.

Wenn du nicht bei Neovaude arbeiten würdest…
Dann würde ich vermutlich etwas gründen, was wie Neovaude ist. Ich mag es, dass ich mein Arbeitsumfeld gestalten und mitentwickeln kann und dass ich gleichzeitig  auch Freiheiten und Verpflichtungen habe, die ich mir selbst ausgesucht habe und die ich selbst beeinflussen kann.

Was bedeutet Arbeit für dich?
Ich sehe Arbeit als festen Bestandteil meines Lebens, nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als etwas, das mich ausfüllt, mich ausmacht. Und als Bereich, in dem ich aktiv mitgestalten kann: sowohl Projekte als auch gesellschaftliche Themen.

Was erwartest du von deinem Arbeitgeber?
Ich erwarte, dass er vor allem mehr ist als einfach nur ein Geldgeber. Ich möchte nicht zu meiner Arbeit kommen, um Geld zu verdienen und mich darüber ausschließlich definieren, sondern ich erwarte, dass das Gesamtpaket stimmt. Dass man ein Miteinander hat, dass man Themen gestalten kann, Entwicklungsmöglichkeiten hat und erarbeitet. Ich erwarte vor allem auch, dass es ein fairer Umgang ist, eine offene Kommunikation und dass man sich einbringen kann.

Warum hat Neovaude sich für dich entschieden?
Ich glaube, dass ich in allen Situationen die Ruhe bewahre, den Überblick behalte und sortiere und strukturiere. Das ist meine Superkraft – ich bin der Strukturgott.

Welches Projekt wird dir immer in Erinnerung bleiben?
Mir bleiben vor allem die großen Projekte in Erinnerung, in denen wir als Team zusammengearbeitet haben. Egal ob das die Berlin-Finalauftritte vom BVB sind oder die großen Pokémon-Einsätze im Westfalenpark oder Cityring-Konzerte, Kino, Tag der Trinkhalle. Es sind so viele, dass es mir schwerfällt da eines herauszunehmen. Aber ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, dann ist es das Thema Großveranstaltung.

BVB oder Zoo?
BVB.

Ich liebe das Leben oder Leuchtturm?
Ich liebe das Leben.

Slack oder Teams?
Teams.

Büro oder Home-Office?
Büro.

Sorpesee oder Friedrichshain?
Sorpesee.

Schrader oder Bismarck?
Bismarck.

Gin Tonic oder Stößchen?
Oh, beides (lacht). Erst Stößchen, dann Gin Tonic.

Welche persönliche Eigenschaft möchtest du gerne tauschen?
Gegen was? Ich möchte unheimlich gerne singen können. Aber ich weiß gerade nicht, was ich dafür abgeben könnte. Aber ich wäre gerne Rockstar – eigentlich.